The term “Performance Art” got its start in the 1960s in the United States. It was originally used to describe any live artistic event that included poets, musicians, film makers, etc. – in addition to visual artists. What we have missed in the 60′s, was a vast array of “Happenings,” “Events” and Fluxus “concerts,” to name just a few of the descriptive words that were used.
“Perfomative Dinner -THE HANDS THAT FEED YOU”
THE HANDS THAT FEED YOU ist ein inszeniertes Abendprogramm für die Teilnehmer_innen des Symposiums This Sentence is Now Being Performed, dessen zentrales Element ein gemeinsames Abendessen bildet.
Im Rahmen des performativen Dinners sind die Gäst_innen dazu eingeladen den Tag ausklingen zu lassen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gedanken auszutauschen. Zugleich sollen grundlegende Überlegungen des Symposiums in den Abend getragen und weitergeführt werden: Wird an der Akademie der bildenden Künste Wien die Frage nach Lehre und Forschung im Zusammenhang mit Performance gestellt, so will hier der Akt des Speisens in seinem performativen Potential sowohl kritisch als auch lustvoll beleuchtet werden. Eine große Festtafel, deren gewöhnliche Struktur stark aufgebrochen ist, bildet das Kernstück der Inszenierung. Sie entwickelt einen eigenwilligen, gleichermaßen einladenden wie auch unheimlichen Charakter, denn sie blickt zurück – als etwas, das zwischen Subjekt- und Objekthaftigkeit changiert.
Auf/unter/an/in/mit ihr nimmt das Geschehen seinen Lauf und ein wundersam absurder Kreislauf von Geben und Nehmen, von Bedürfnis und Bedürfnisbefriedigung, von Aneignung und Transformation, setzt ein. Die Grenze zwischen Publikumsraum und Bühne bis hin zum Raum hinter der Bühne und die Positionen von Performer_innen und Zuseher_innen werden weitgehend aufgelöst, performative Elemente liebäugeln mit einer theatralen Setzung sowie mit ihrer eigenen Archivierung. Gegessen wird dabei was auf den Tisch kommt – seien es Speisen, Performer_innen oder die Worte, welche die Tischnachbar_innen soeben von sich gegeben haben. Selbst die Hand, die füttert bleibt letzten Endes nicht verschont.